Ein Ladungsträger als Funktionsteil in der automatisierten Produktion – für Mercedes-Benz hat FEURER diese Vision wahr gemacht: Ein Ladungsträger für Panoramadächer wurde präzise an die Anforderungen von Industrie-Robotern angepasst und sorgt in der Automobilproduktion für störungsfreie Prozesse.

Harald Cornet, Vertriebsleiter im Bereich Ladungsträger, hat für Mercedes-Benz eine große Herausforderung gemeistert: „Gefragt war ein Ladungsträger, der von Industrie-Robotern per Vakuum angesaugt werden kann. Dafür brauchen die Roboter mit ihren Sauger-Aufnahmen absolut glatte Angriffsflächen.“ Die Oberfläche von EPP-Ladungsträgern ist eher rau. Mit fatalen Folgen: „Wenn ein Roboter den Ladungsträger nicht sicher anheben konnte, dann stand das Band erst mal still“, erinnert sich Cornet. „Auch aufgeklebte Kunststoffplatten waren auf Dauer nicht stabil genug.“

Die Lösung fand Cornet in einem anderen Geschäftsfeld von FEURER. „Unsere Kollegen aus dem Bereich Verpackung haben für das Thermobox-Programm KÄNGABOX® eine neue Technologie entwickelt, um EPP eine glatte Haut zu geben.“ Cornet hat dieses Verfahren nun erstmals für die Automobilbranche nutzbar gemacht.

Die Industrieroboter waren nicht die einzigen Faktoren, die es bei der Entwicklung zu beachten galt. In Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz hat FEURER den Ladungsträger unter Einhaltung äußerst enger Toleranzen an die Panoramadächer angepasst. Zudem wurde die Effizienz beim Transport verbessert. So lassen sich zehn statt bisher neun Panoramadächer mit einem robotertauglichen Ladungsträger auf einem Unterfahrwagen transportieren.

Die Lösung arbeitet so zuverlässig, dass sie von anderen Daimler-Werken übernommen wurde. Nach Bremen setzen jetzt auch die Roboter in Sindelfingen und in naher Zukunft Rastatt auf diese Ladungsträger von FEURER.

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