Mehr Flexibilität für die Konstrukteure, mehr Funktionalität für die Autofahrer, geringere Kosten in der Herstellung – auch in so scheinbar kleinen Details wie Sonnenblendenkernen steckt eine Menge Innovationspotenzial. Dieses hat FEURER für einen Fahrzeug-Veredler ausgereizt und war von Anfang an in die Entwicklung der neuen Sonnenblende eingebunden: Von den Vorgesprächen über Prototypenteile bis zu den ersten werkzeugfallenden Teilen und der Serienproduktion wurde eng zusammengearbeitet.

Wenn Automotive-Unternehmen neue Modelle entwickeln, finden Optimierungen nicht nur in den Hauptkomponenten wie Motor oder Karosserie statt. Seit über 25 Jahren fertigt FEURER Sonnenblendenkerne. Mit ihrem daraus resultierenden Branchen- und Produkt-Know-how ist FEURER deshalb der kompetente Entwicklungspartner für Automotive-Unternehmen weltweit.

Das für die Sonnenblendenkerne eingesetzte Material EPP überzeugt dabei nicht nur durch sein geringes Gewicht, die lange Lebensdauer und die ansprechende Haptik. Es bringt entscheidende Vorteile bei der Weiterverarbeitung: Gegenüber anderen Verfahren wie zum Beispiel Spritzguss erzielt der von FEURER angewandte Herstellungsprozess mit EPP-Halbschalen eine deutlich ansprechendere Oberfläche bei der fertigen Sonnenblende. Bei diesem Verfahren besteht der EPP-Kern aus einem Ober- und einem Unterteil. Zwischen diese Halbschalen wird ein  Spritzgusseinleger, beispielsweise mit Spiegel, Beleuchtung und Mikroschalter gelegt und das gesamte „Paket“ anschließend mit einer Folie, Stoff oder Leder überzogen.

Zusätzlicher Nutzen: Das EPP-Herstellverfahren ist umweltfreundlicher als der früher eingesetzte PU-Schaum. So können mit dieser Technologie hergestellte Sonnenblenden später wieder in ihre einzelnen Komponenten zerlegt und recycelt werden.

Zudem wurde gemeinsam intensiv nach Schwachstellen gesucht. Zu dünne Stege oder unsaubere Materialübergänge wurden optimiert. Das Ergebnis ist eine schnelle Konzeptentwicklung von der ersten Idee bis zur Serienreife. Mit einem in Design und Qualität überzeugenden Endprodukt und einer deutlich effizienteren Fertigung.