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PPWR: Was Unternehmen jetzt über Post Consumer Rezyklate wissen müssen

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Kunststoff‑Rezyklat in einer industriellen Umgebung; Headergrafik zur EU‑Verpackungsverordnung PPWR und Informationen zu Post‑Consumer‑Rezyklaten.

Die neue EU‑Verpackungsverordnung (PPWR) verändert die Anforderungen an kunststoffhaltige Verpackungen grundlegend. Besonders relevant: die verpflichtenden Mindestquoten für Post‑Consumer‑Rezyklate (PCR). Unternehmen aus Automotive, Logistik und CoPacking stehen damit vor einer zentralen Herausforderung – und genau hier unterstützt FEURER seine Kunden umfassend.

Was bedeutet Post‑Consumer‑Rezyklat?

Post‑Consumer‑Rezyklate sind recycelte Kunststoffabfälle, die aus Haushalten, Gewerbe oder Industrie stammen – also aus Anwendungen, bei denen das Produkt bereits endgebraucht wurde.
Wichtig: Es muss sich nicht um Verpackungsprodukte handeln. Alle Kunststoffabfälle, die in der EU oder einem Drittland in Verkehr gebracht wurden, können in die Recyclingkette einfließen.

Für PPWR‑Quoten nicht relevant sind hingegen Post‑Industrial‑Abfälle, die bereits während der Produktion anfallen.

Welche Recyclingarten gelten?

Die PPWR unterscheidet nicht zwischen:

  • mechanischem / werkstofflichem Recycling
  • chemischem Recycling

Beide Technologien werden gleichermaßen anerkannt.

Biobasierte Kunststoffe – künftig eine Alternative?

Biobasierte Kunststoffe werden aus biologischen Rohstoffen, Nebenprodukten oder organischen Abfällen hergestellt. Entscheidend: Sie müssen nicht biologisch abbaubar sein, um in die PPWR‑Definition zu fallen.

Bis spätestens 12.02.2028 prüft die EU‑Kommission, ob biobasierte Kunststoffe Rezyklatquoten anteilig ersetzen dürfen. Voraussetzung ist jedoch, dass:

  • es keine zugelassenen Recyclingtechnologien gibt (außer PET im Lebensmittelkontakt), oder
  • Rezyklate nicht in ausreichender Menge bzw. zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sind.

Ein mögliches Modell wäre ein Umrechnungsfaktor, z. B. 2 t biobasiertes Kunststoff ersetzen 1 t PCR.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Hersteller, Systemlieferanten und CoPacking‑Dienstleister müssen:

  • Materialströme prüfen
  • Verpackungsdesign optimieren („Design for Recycling“)
  • PCR-Qualitäten sicherstellen
  • Rückverfolgbarkeit und Dokumentation schaffen

FEURER unterstützt Sie bei der Umsetzung der PPWR

Als erfahrener Partner im Automotive‑ und CoPacking‑Umfeld begleiten wir unsere Kunden von der Analyse über Materialalternativen bis zur serienreifen Lösung.

Wir bieten:

  • recyclingfähige Verpackungskonzepte
  • PPWR‑konforme Behältersysteme
  • Einsatz von Post‑Consumer‑Rezyklaten
  • Dokumentation & Nachweissysteme

 

Gemeinsam machen wir Ihre Verpackung PPWR‑ready.


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FEURER unterstützt OEMs und Tier-Zulieferer bei der Entwicklung nachhaltiger Mehrwegverpackungen, die den Anforderungen der PPWR gerecht werden.

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