Automotive, Ladungsträger, PPWR

Rezyklatanteile nach der PPWR: Verpackungen für OEMs und Zulieferer planen

2 minutes Lesezeit

FEURER Automotive Flexility Ladungstraeger Vorteile01

Rezyklatanteile nach der PPWR: Verpackung und Fristen einordnen

Artikel 7 der EU-Verpackungsverordnung sieht Mindestanteile aus Verbraucher-Kunststoffabfällen vor. Die erste Stufe gilt ab 1. Januar 2030 oder drei Jahre nach Inkrafttreten des Durchführungsrechtsakts nach Artikel 7 Absatz 8, falls dieser Zeitpunkt später liegt. Die Werte unterscheiden sich nach Verpackungskategorie; für sonstige Kunststoffverpackungen sind grundsätzlich 35 Prozent vorgesehen. Berechnet wird je Verpackungsart und -format als Durchschnitt je Fertigungsbetrieb und Jahr. Ausnahmen und weitere Vorgaben sind zu berücksichtigen.

Quelle: Verordnung (EU) 2025/40, Artikel 7. Stand dieser Einordnung: 26. September 2026.

Materialauswahl und Bauteilanforderungen zusammen planen

Für OEMs und Zulieferer beginnt die Vorbereitung mit einer Bestandsaufnahme der eingesetzten Verpackungen. Material, Transportgut, Beladung und Umläufe bestimmen, welche technischen Anforderungen eine geänderte Materialausführung erfüllen muss.

  • Materialverfügbarkeit: Geeignete Materialqualitäten und Liefermöglichkeiten mit den beteiligten Lieferanten abstimmen.
  • Technische Erprobung: Festigkeit, Maßhaltigkeit und Schutzfunktion am konkreten Bauteil prüfen. Ein Rezyklatanteil allein beschreibt diese Eigenschaften nicht.
  • Informationen zum Material: Herkunft, Zusammensetzung und verfügbare Nachweise für die konkrete Ausführung zusammenstellen.
  • Projektablauf: Entwicklung, Bemusterung und Freigaben in die Planung einbeziehen.

So unterstützt FEURER die Verpackungsentwicklung

FEURER entwickelt Ladungsträger und Verpackungskonzepte für Anforderungen der Automobilindustrie. Im Projekt stimmen wir Materialauswahl, Konstruktion, Erprobung und die benötigten Informationen mit Ihnen ab. Mögliche Rezyklatanteile und verfügbare Nachweise werden für die jeweilige Materialausführung geklärt.

Ob eine Verpackung später recycelt werden kann, hängt zusätzlich von ihrer vollständigen Materialzusammensetzung, ihrem Zustand und den verfügbaren Sammel- und Verwertungswegen ab.

Ihre Verpackungen gemeinsam prüfen

Sie möchten Materialalternativen für bestehende Ladungsträger oder neue Verpackungsprojekte besprechen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gemeinsam legen wir fest, welche Anforderungen, Tests und Unterlagen für Ihr Projekt zu klären sind.

Mehrwegverpackungen für die Anforderungen der PPWR entwickeln

FEURER unterstützt OEMs und Tier-Zulieferer bei der Entwicklung von Mehrwegverpackungen. Welche Anforderungen der PPWR gelten und welche Nachweise benötigt werden, wird für das jeweilige Projekt geprüft.

Die neuesten Beiträge von FEURER

Auszubildende und Ausbilder von FEURER bei der Azubiwoche
2 minutes Lesezeit
Azubiwoche bei FEURER: Gemeinsam starten, kennenlernen und wachsen Jedes Jahr begrüßt FEURER seine neuen Auszubildenden mit einer gemeinsamen Azubiwoche. Dabei geht es nicht nur darum, einen ersten Einblick in das Unternehmen zu bekommen, sondern vor allem darum, einander […]
FEURER-Team vor dem Startbereich des 21. HeelLaufs in Baden-Baden. Die Teilnehmenden tragen FEURER-Laufshirts und Startnummern und posieren gemeinsam für ein Gruppenfoto.
1 minute Lesezeit
Sportlich unterwegs: FEURER beim 21. Heel-Lauf 2026 Auch in diesem Jahr war FEURER wieder beim 21. Heel-Lauf in Baden-Baden vertreten. Zahlreiche Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu werden und einen sportlichen Abend in besonderer Atmosphäre zu verbringen. Bei […]
4. Deutsche Mehrwegkonferenz 2026, 11.–12. Juni in Berlin (Reuse & Logistics Leadership Days).
Zurück zur Übersicht