EPS-Verpackungen: Recyclingfähigkeit im konkreten Fall prüfen
EPS-Verpackungen (airpop®): Für die Bewertung der Recyclingfähigkeit kommt es auf die konkrete Verpackung sowie die vorhandenen Sammel-, Sortier- und Verwertungswege an.
EPS-Verpackungen: Recyclingfähigkeit im konkreten Fall prüfen
EPS (expandiertes Polystyrol) wird unter anderem für Schutz- und Isolierverpackungen eingesetzt. Ob und in welchem Umfang eine Verpackung recycelt werden kann, lässt sich nicht allein aus dem Werkstoffnamen ableiten.
Für die Beurteilung sind unter anderem Materialzusammensetzung, Verunreinigungen, Sortierbarkeit und verfügbare Verwertungswege relevant. Die Annahmebedingungen sind mit dem jeweiligen Entsorger abzustimmen. Eine technisch mögliche Aufbereitung bedeutet nicht, dass jede gebrauchte Verpackung tatsächlich gesammelt und recycelt wird.
Bewertung anhand der tatsächlichen Verwertungspraxis
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister veröffentlicht gemeinsam mit dem Umweltbundesamt einen Mindeststandard für die Bewertung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen. Dieser berücksichtigt die tatsächliche Sortier- und Verwertungspraxis. Eine nur theoretische Verwertbarkeit reicht dafür nicht aus.
Die jeweils aktuelle Fassung und Erläuterungen finden Sie bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister.
Einordnung dieses Beitrags
Diese Seite enthielt ursprünglich eine Pressemitteilung der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. / Fachgruppe airpop vom 3. Januar 2019. Der Text wurde am 26. September 2026 redaktionell überarbeitet und ersetzt die damalige Wiedergabe. Historische Branchenquoten und pauschale Umweltvergleiche werden hier nicht als aktuelle Aussage über FEURER-Verpackungen fortgeführt.